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Qualität von Online-Beziehungen

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Social Media und Einsamkeit.

Das ist irgendwie allgemeines Wissen. Denn niemand scheint dies in Frage stellen zu wollen. Aber, ist dies tatsächlich richtig und wenn ja, was stimmt? Führen Social Media in die soziale Isolation, wie vielfach behauptet wird? Oder können Social Media sogar hilfreich sein, um Einsamkeit zu überwinden?

Klaus Deuber, Referent im Landesjugendpfarramt geht diesen Fragen nach, im „Einsamkeitsbuch für Gesundheitsberufe“, erschienen im Hogrefe Verlag im August 2018.
Außerdem zeigt er, wo und wie die Nutzer des Social Web Einsamkeit thematisieren. Die Daten dazu stammen aus einer für diese Veröffentlichung vom Autor in Auftrag gegebenen Online Recherche durch eine Web-Agentur.

Das Fazit der Veröffentlichung von Klaus Deuber ist: Das Internet bietet viele Chance, aber auch Risiken. Doch die Betonung der Gefahren ist ebenso wenig hilfreich, wie ihre Verharmlosung. Das Internet ist eine große Herausforderung, sowohl für die Politik, die sorgfältig abwägen muss, welche Rahmenbedingungen sie vorgeben will. Als auch für die Medienpädagogik, die sich nicht auf Kinder und Jugendliche beschränken kann, sollen sich alle Nutzer im Internet eigenverantwortlich und kompetent bewegen können.
Es ist schwierig zu beurteilen, wie sich die Nutzung soziale Medien im Einzelfall auswirkt. Doch scheint die Einschätzung zutreffend, das jeweilige soziale Umfeld dürfte entscheidend sein.
Einsamkeit ist ein zunehmendes Phänomen in unserer Gesellschaft. Die Forschung spricht bereits von einem epidemischen Ausmaß unter US-amerikanischen Jugendlichen. Möglicherweise ist auch bei uns in Europa eine ähnliche Entwicklung bereits in Gang.
Dem Problem der Einsamkeit können Social Media begrenzt entgegenwirken, denn es lassen sich gerade hierzu positive Aspekte Sozialer Medien erkennen. Übergroße Erwartungen aber, sind sicherlich nicht gerechtfertigt. Einschätzungen müssen realistisch bleiben.

Angebot an Kirchenkreise, Kirchengemeinden und Einrichtungen der Nordkirche

Klaus Deuber ist bietet zum Thema Einsamkeit und soziale Medien sowie zur Frage der Qualität von Online-Beziehungen Workshops an, auch Referate bei Veranstaltungen sind möglich.
Anfragen dazu bitte per Mail an klaus.deuber(at)Do not spamjupfa.nordkirche.de

Das Einsamkeits-Buch im Hogrefe-Verlag
Wie Gesundheitsberufe einsame Menschen verstehen, unterstützen und integrieren können.

„An Einsamkeit leiden 6-10% der deutschen Bevölkerung vorübergehend oder dauerhaft. Einsamkeit ist genauso schädlich wie der Konsum von 15 Zigaretten täglich. Einsamkeit ist ebenso schädlich wie Alkoholkonsum. Einsamkeit ist schädlicher als fehlende Bewegung. Höchste Zeit, dass dieses Phänomen umfassend für Gesundheitsberufe dargestellt wird. - Das interdisziplinäre Buch des erfahrenen Herausgebers fächert das Thema Einsamkeit in all seinen Facetten auf. Das Buch

- liefert eine gesellschaftspolitische Analyse und beleuchtet das Thema aus medizinischer, psychologischer, pflege- und sozialwissenschaftlicher sowie theologischer Sicht
- schafft einen Bezugsrahmen, um Einsamkeitserleben besser einschätzen, erkennen, verstehen und lindern zu können
- stellt durchgängig Bezüge der Befunde mit den Arbeitsfeldern und Berufsrollen der verschiedenen Gesundheitsberufe her und zeigt Konsequenzen und Reaktionen auf
- stellt multiprofessionelle Ansätze dar, wie Vereinsamung erkannt, gebannt und wie der Gefahr der Vereinsamung entgegengewirkt werden kann.
- stellt betroffene und gefährdete Personengruppen in den Mittelpunkt
- stellt Konzepte vor, die zeigen wie in einem verändernden/bewältigenden Sinne mit dem Phänomen „Einsamkeit“ umgegangen werden kann.

Somit erklärt dieses Praxishandbuch den Health Professionals und interessierten Laien umfassend ein bedeutendes Phänomen, sensibilisiert sie für nötige Reaktionen und zeigt ihnen Wege auf, damit umgehen zu können und auch einen persönlichen Gewinn aus der Beschäftigung mit dem Thema abzuleiten.“

Zu beziehen ist das Einsamkeitsbuch über den Buchhandel und direkt beim Verlag.
Tel. +49 551 999 50 950,  distribution(at)Do not spamhogrefe.de

www.hogrefe.com

 

 

 

Buchdeckel des Einsamkeitsbuches. Ein Foto zeigt die Umrisse eines Menschen, der im Nebel durch eine Baum-Allee geht. Außerdem steht groß zu lesen: Das Einsamkeitsbuch.
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