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Die Generation Greta macht Mut

30.08.2019

Heute geht die Einführungswoche der Ökologischen Freiwilligendienste im Landesjugendpfarramt zu Ende. 151 Freiwillige trafen sich in der Jugend-, Freizeit- und Bildungsstätte am Plöner Koppelsberg, davon 133 Teilnehmende im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und 18 im Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD).

Blick von hinten über zahlreiche Köpfe hinweg auf einen Mann mittleren Alters, der in ein Mikrofon spricht.

 „Die Generation Greta macht mir Mut“, sagte Harald Bach den Freiwilligen im Ökologischen Jahr bei ihrer Einführungswoche. Bach (Foto) ist zuständig für Bildung und Nachhaltigkeit im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein. Das Land, betonte er, gebe viel Geld für die Freiwilligendienst und verbinde damit eine Erwartung.

Zwei junge Frauen und ein junger Mann, der in ein Mikrophon spricht.

Foto: Moderiert wurde die Präsentation von Sophie Wett (links), Marius Göbel und Luca Dettmers. Die drei gehörten zu den insgesamt 14 ehemaligen Freiwilligen, die die hauptamtlich Mitarbeitenden des Landesjugendpfarramtes unterstützten.

Blick über drei junge Leute hinweg, die in ein Mikrofon sprechen, in einen Vortragsraum in dem zahlreiche junge Menschen in Stuhlreihen sitzen.

Harald Bach sprach die Bedeutung der Freiwilligendienste für die Möglichkeiten der Bewusstseinsbildung in unserer Gesellschaft an. Er sei sicher, dass alle Teilnehmenden im Laufe des Jahres viel Neues erfahren, Handlungskompetenzen entwickeln und mitnehmen könnten. Bach mahnte, dies nicht für sich alleine zu behalten, sondern im persönlichen Umfeld zu teilen. Das sei „die Bewegung, die wir brauchen in unserer Gesellschaft, um voran zu kommen“.

Schwarzer Schriftzug auf weißem Hintergrund: Wem gehört die Welt?

Neben der Klärung von organisatorischen Fragen im Laufe der Einführungswoche, wurde zum Thema „Wem gehört die Welt?“ intensiv gearbeitet.
Am gestrigen Donnerstag wurden die Ergebnisse präsentiert, die in den Arbeitsgruppen mit Hilfe von Foto, Kunst, Video, Texten, Theater und Musik erarbeitet wurden. Außerdem gab es Gruppen zu den Themen Aktionen und Kampagnen sowie Politik.

Eine Spirale aus Steinen, Holz und Blättern im Sand. Im Hintergrund Wasser.

In Kunst-Workshops wurden Landart-Objekte erstellt. Da diese Kunstrichtung die Natur einbezieht, wurden Kunstobjekte an der Koppelsberger Badestelle errichtet. Zur Fragestellung „Wem gehört die Welt“ wurde eine Spirale als Symbol der Ewigkeit gestaltet (Foto) und dabei mit Blättern die Vergänglichkeit in der Wiederholung von Anfang und Ende im Kreislauf der Natur dargestellt.

Eine junge Frau spricht in ein Mikrofon. Sie hält eine Manuskript in der Hand.
Zwei junge Frauen. Eine von ihnen spricht in ein Mikrofon.
Eine junge Frau spricht in ein Mikrofon.

In der Schreibwerkstatt entstanden engagierte Geschichten, die gekonnt vorgetragen wurden. Der Text „die Tierkonferenz“ beschreibt die Einflussnahme der Menschen auf die Natur, die Zerstörung durch ihre Rücksichtlosigkeit und die Hilflosigkeit der Tiere.

Blick über ein Publikum hinweg auf eine Bühne. Dort stehen zahlreiche junge Leute, die Plakate tragen. Die meisten von ihnen mit lachenden Gesichtern. In der Mitte spricht ein junger Mann in ein Mikrofon. Links im Bild reckt ein junger Mann seine Faust nach oben.

Die Politikgruppe reflektierte demokratische Abläufe in einem Rollenspiel (Foto oben). Der Stadtrat einer fiktiven Stadt verhandelt darin über die Vergabe von Fördermitteln für ein Jugendprojekt. Thematisiert wurden u.a. die Berücksichtigung von Interessen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen und die Langwierigkeit von Entscheidungsprozessen.

Schriftzug in orange auf schwarz-roten Hintergrund: Wem gehört die Welt? Das Magazin.

Im Foto-Workshop entstand ein ganzes Magazin zum Thema: Wem gehört die Welt? In einem Heft wurden zahlreiche Bilder zusammengestellt, u.a. zur Frage, was der Mensch von der Natur gelernt hat. Eine Fotoserie entstand unter dem Titel: Königinnen der Welt. Hier ging es um Insekten. Beeindruckende Makro-Aufnahmen stellten das Leben der Ameisen vor und es gab Informationen zur Bedeutung der Insekten für die Welt.

Der Video-Workshop zeigte mehrere Videos. „Do you know where your roots are?” fragte ein  Animationsfilm, der zeigte, dass nach der Zerstörung von Flora und Fauna am Ende auch der Mensch stirbt. Ein weiterer Film thematisierte die aktuelle Zerstörung des Regenwaldes in Südamerika.
Am Abend wurden die Ergebnisse der Musik- und Theater-Workshops präsentiert.

Informationen:
FÖJ Schleswig-Holstein: www.oeko-jahr.de
ÖBFD Schleswig-Holstein: www.oeko-bundesfreiwilligendienst-sh.de

Kontakt:
Ökologische Freiwilligendienste Koppelsberg
im Jugendpfarramt der Nordkirche
Kopplesberg 5 in 24306 Plön
04522/507180

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