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2019 Gemeinsame Konferenz

Vom 22.03. bis zum 24.03.2019  findet die Gemeinsame Frühjahrskonferenz statt.

Die Kirchenkreisjugendwerke und die Jugendvertretung der Nordkirche kommen zu dieser Konferenz zusammen.

 

2018 Herbstkonferenz

Die Vollversammlung der Nordkirchen-Jugendvertretung tagt vom 26. bis 29. Oktober 2018. Veranstaltungsort ist das AWO Feriendorf Muess in Schwerin.

Die Anreise erfolgt am Freitagabend. Am Samstag wird zum Thema "Wofür schlägt mein Herz" gearbeitet, u.a. in einer Utopie-Werkstatt. Samstagabend und Sonntagfrüh findet die Geschäftssitzung der Vollversammlung statt.

Zu erreichen ist der Geschäftsführende Ausschuss über Malin Seeland per Mail malin-seeland(at)Do not spamgmx.de

Eine Anmeldung ist möglich im Sekretariat des Landesjugendpfarramtes bei Carina Westermann.

 

Die Jugendvertretung fordert ein Beschwerdemanagement


Die Jugendvertretung der Nordkirche sieht das Recht, sich direkt beim jeweiligen Träger in der Nordkirche zu beschweren, als ein unverzichtbares Merkmal ehrenamtlicher Arbeit. Bei der Vollversammlung der Jugendvertretung wurde ein Beschluss gefasst, der nun veröffentlicht wurde.

Gefordert wird eine Verankerung des Beschwerdemanagements im neuen Kinder- und Jugendgesetz. Dieses Gesetz liegt derzeit  zur Überarbeitung im Landeskirchenamt. Die Jugendvertretung hofft, dass ihr Anliegen im laufenden Verfahren Berücksichtigung findet.

Bereits in der UN-Charta der Kinderrechte wird gefordert, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, sich zu beschweren. Im aktuellen Gesetzentwurf zur Neufassung des SGB VIII wird die Möglichkeit der Einrichtung von Beschwerdestellen bei den Trägern der Kinder- und Jugendhilfe gegeben. Die Verfassung der Nordkirche sichert Partizipation zu.

Zum Thema Beschwerdemanagement arbeitete die Jugendvertretung der Nordkirche bei ihrer Vollversammlung. Treffpunkt war das Waldheim am Brahmsee vom 10. bis 12.11.2017


Hier der Text des Beschlusses

Die Vollversammlung der Nordkirchenjugendvertretungen (NKJVVV) fordert das Landeskirchenamt auf, in dem laufenden Gesetzgebungsverfahren für das neue Kinder- und Jugendgesetz ein Beschwerdemanagement zu implementieren.
Das Jugendpfarramt wird gebeten, dieses Anliegen in die Gespräche mit dem Landeskirchenamt einzubringen.
Falls in dem Gesetz ein Beschwerdemanagement keinen Raum findet, bitten wir das Landeskirchenamt uns mitzuteilen, in welchem Teil der Nordkirche ein Beschwerdemanagement aufgebaut wird.

Begründung:
Bereits in der UN-Charta der Kinderrechte wird gefordert, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, sich zu beschweren. In dem Gesetzentwurf (2017) für die Neufassung des SGB VIII wird in §9a die Möglichkeit einer Einrichtung von Beschwerdestellen der Träger der Kinder- und Jugendhilfe gegeben.
Die NKJVVV sieht das Recht, sich direkt beim jeweiligen Träger in der Nordkirche zu beschweren, als ein nötiges Merkmal unserer ehrenamtlichen Arbeit und als Möglichkeit zur Partizipation an.           

Artikel 12 der Verfassung der Nordkirche: „Kinder und Jugendliche sind in allen Belangen, die ihre Lebenswelt in der Kirche betreffen, an der Entscheidungsfindung in angemessener und altersgerechter Form zu beteiligen.“

Für ein Beschwerdemanagement sind uns die folgenden Dinge wichtig:

  • Eine neutrale Anlaufmöglichkeit (Kirchenkreis- und Nordkirchenebene)
  • Anonyme Beschwerden ermöglichen
  • Für Kinder und Jugendliche erreichbare Zeiten
  • Eine öffentliche Bekanntgabe in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen (z.B. Soziale Medien usw.)
  • Leichte Sprache und graphische Unterstützung

 

Fotos: Ole und Malin an der Luthertüre. Christoph hat`s an der Pinnwand etwas einfacher, seine Beschwerde loszuwerden. (Vollversammlung im November 2017)

Ich wollte mich mal beschweren !

Zum Thema Beschwerdemanagement arbeitete die Jugendvertretung der Nordkirche bei ihrer Vollversammlung. Treffpunkt war das Waldheim am Brahmsee vom 10. bis 12.11.2017

Kommunikation ist grundlegend für die Jugendarbeit, denn sie ist in erster Linie Beziehungsarbeit. Da waren sich alle Beteiligten einig. Zunächst wurde deshalb zu den theoretischen Grundlagen von Paul Watzlawick sowie Friedemann Schulz von Thun gearbeitet.

Weitere Stichworte waren die Vorbildfunktion der Mitarbeitenden im Kommunikationsverhalten und dem Umgang miteinander. Das Image der Kirche in der Gesellschaft, die kirchliche Selbstdarstellung und auch die Wirkung der Veranstaltungen während des Lutherjahres.

Es wurde geklärt, was unter einer Beschwerde ist verstehn ist ( Etwas Gewicht verleihen das mir nicht gefällt. Unzufriedenheit. Gestört sein im Wohlgefühl. Appell. Änderungswunsch usw).

Alle waren überrascht, als eine Bibelarbeit zu Lukas 18, Apostelgeschichte 6 sowie 2. Mose 18 wichtige Hinweise gab auf zentrale Elemente eines funktionierden Beschwerdemanagements.

Dem Infoblock zu Kinderrechten, der Charta der UN / Kinderrechtskonvention, dem Gesetzentwurf zum Sozialgesetzbuch VIII zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, den Beschwerdestellen und dem Beratungsrecht folgte ein Blick in die Nordkirchen-Verfassung Artikel 12.

Wie muss die Struktur eines Beschwerdemanagements aussehen, damit es funktioniert? Dieser Frage wurde in Arbeitsgruppen nachgegangen, anhand spontan gesammelter Beschwerden.

So entstanden zahlreiche Ideen zu einem Beschwerdemangament für Kinder- und Jugendliche auf den verschiedenen Ebenen der Nordkirche, als wichtige Grundlage für die  Weiterarbeit zu Thema Beschwerdemanagement.

Die Vollversammlung fasste einen Beschluss zur Verankerung eines Beschwerdemanangements im neuen Kinder- und Jugendgesetz der Nordkirche, das derzeit erarbeitet wird. Der Beschlusstext wird in Kürze veröffentlicht.

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