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Seit heute gibt´s einen Förderfond für das FÖJ

09.02.2018

In Deutschlands Schubladen liegen ca. 120 Millionen alter ungenutzter Handys. "Darin enthalten sind 2,8 Tonnen Gold, 29 Tonnen Silber und 1.071 Tonnen Kupfer, die recycelt werden könnten. Allerdings auch Schadstoffe, die umweltgerecht behandelt werden müssen", so die Deutsche Umwelthilfe.

.Deshalb gehören sie nicht in den Hausmüll, sondern müssen wiederverwertet werden. Eine sinnvolle Adresse um alte Handys ins Recycling zu geben, sind die Abfallwirtschafts-Betriebe in Schleswig-Holstein. Denn diese sammeln zugunsten des FÖJ, des Freiwilligen Ökologischen Jahres.

 

Foto: Mehr als 10.000 Althandys werden jedes Jahr gesammelt. Freiwillige des FÖJ präsentieren Althandys bei der Gründung des Förderfond.


Das Jugendpfarramt der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Norden (Nordkirche) richtete am 9. 2. 2018 in Plön auf dem Koppelsberg einen Förderfond für das Freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) in Schleswig-Holstein ein.
An der Mittelbeschaffung waren ganz wesentlich fast alle Abfallwirtschaftsbetriebe der Kreise und kreisfreien Städte des Landes beteiligt. Sie führten eine Althandysammlung durch, aus deren Erlösen der Fond gespeist wird.

Foto: Der ehemalige Projektleiter des FÖJ, Hinrich Goos. Er hatte die Sammlung bereits 2006 angestoßen.


Dem ehemaligen Projektleiter des FÖJ, Hinrich Goos war es es gelungen, viele Freiwillige für eine aktive Beteiligung zu begeistern. Der Förderfond weist inzwischen einen Kapitalstock von 145.000 Euro auf. Die Zahl der jährlich gesammelten Althandys liegt mittlerweile zwischen 10.000 und 13.000 Stück.

„Die Erträge werden dem FÖJ für Sonderprojekte, wie z.B. der Finanzierung von Stipendien für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmern, zugutekommen.“ so Landesjugendpastor Tilman Lautzas.

Der Schirmherr des FÖJ, Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein, dankte den Vertreterinnen und Vertretern der Abfallwirtschaft für ihren Einsatz. Gemeinsam mit Pastor Tilman Lautzas und der Projektleiterin für die Ökologischen Freiwilligendienste, Birgitt Fitschen, überreichte der Bischof den Anwesenden je eine Urkunde, mit der ihr Einsatz gewürdigt wurde.

Foto: Die FÖJ-Freiwillige Anna Lena Martschinke (aka Shanty) präsentierte den Klimasong der Evangelischen Jugend.


Im Rahmen der feierlichen Gründungsveranstaltung äußerte sich Bischof Magaard in seiner Ansprache:
„Die wirklich großen Fragen unserer Zeit erfordern globales Denken. Und die Antworten, die sich vor allem auch in konkreten regionalen Aktionen, Projekten und Akzenten zeigen, schöpfen ihre Kraft daraus, dass wir um die Verbundenheit mit Menschen andernorts, weit entfernt, wissen. Wir reden, wenn es um die Bewahrung der Schöpfung geht, über gesellschaftliche Aufgaben und es gibt noch viel Spielraum nach oben, im gemeinsamen Denken und Handeln. Mein Dank gilt allen, die mit ihrem Tun dazu beitragen wollen, dass diese Welt und ihre Geschöpfe nachhaltig und gut leben können. Diese Aktion ist an dieser Stelle wegweisend.“

Foto: von links, Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein, Dirk Sopha von der AWD Abfallwirtschaft Dithmarschen, Birgitt Fitschen, Projektleiterin für die Ökologischen Freiwilligendienste. So wie Dirk Sopha erhielten alle Vertreter der Abfallwirtschaftsbetriebe jeweils eine Urkunde für ihr Engagement zu Gunsten des FÖJ.


Birgitt Fitschen stellte als Vorsitzende des Förderfonds die weiteren Mitglieder des Förderfondrates vor. Sie setzen sich nach dem partizipativem Vorbild des FÖJ zusammen aus ehemaligen Freiwilligen, Einsatzstellen-vertretungen, der Jugendpfarramtsleitung und Mitgliedern des FÖJ-Teams.

Foto: Yasmin Eger erhielt on Bischof Magaard eine Urkunde für die GAB Umwelt Service GmbH, Tornesch.


Infos zu Althandys gibts bei der Deutschen Umwelt Hilfe DUH  http://www.duh.de/projekte/althandy/

Infos zum FÖJ Schleswig-Holstein: www.oeko-jahr.de

Infos zum ÖBFD Schleswig-Holstein: www.oeko-bundesfreiwilligendienst-sh.de

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