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Seelsorgeeinsatz beim Wacken-Open-Air war erfolgreich

04.08.2018

Während heute das Wacken-Open-Air 2018 zu Ende geht, zieht Landesjugendpastor Tilman Lautzas eine positive Bilanz. Das von ihm geleitete Seelsorgeteam konnte beim Festival in Wacken in zahlreichen Fällen helfen. Überforderungen durch die ungewohnte Festivalsituation, aber auch zwischenmenschliche Konflikte, Beziehungsprobleme sowie Ängste wurden beraten.

Von zuhause mitgebrachte Sorgen, wie etwa Probleme am Arbeitsplatz, ließen Festivalbesucher um Rat fragen. Nicht in allen Fällen konnte das Seelsorgeteam abschließend helfen. „Wir verweisen auf die Beratungsstellen am Heimatort der Festivalbesucher, wenn es sinnvoll ist“, sagt Lautzas. Das Team verfügt über eine umfangreiche Adressenliste.

„Die Zusammenarbeit mit den Einsatzgruppen der Polizei und dem Deutschen Roten Kreuz war, wie auch in den vergangenen Jahren, hervorragend“, stellt der Landesjugendpastor fest. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit seines Teams gewesen.

In diesem Jahr kamen neben den Gesprächen im Seelsorgezelt etliche Kontakte auf dem Festivalgelände zustande. „Wir sind auf dem Festival endgültig angekommen“, so Lautzas. „Unser Angebot ist inzwischen bekannt, die Festivalbesucherinnen und -besucher können uns einordnen. Alle wissen, worum es uns geht.“

„Bei der W:O:A Seelsorge geht es nicht ums Missionieren, sondern um Hilfe durch Gespräche. Egal worum es geht, wo immer Hilfe benötigt wird, das Seelsorge Team ist rund um die Uhr für euch ansprechbar“, steht im Festival ABC auf der Internetpräsenz des Festivals. Und auch in der Festivalzeitung „Festival Today“ wird das Seelsorgeangebot vorgestellt.

„Ich freue mich“, sagt Lautzas, „dass in diesem Jahr zwei katholische Seelsorger mit dabei waren. Damit hatten wir erstmals ein ökumenisches Team in Wacken“.

„Alle im Team wissen, dass ich katholisch bin“, sagt Lutz Neugebauer. Der 46jährige Diakon kommt aus Hamburg. „Im Team arbeiten auch Seelsorgerinnen und Seelsorger mit, die sich als Atheisten verstehen. Die Konfession spielt also keine Rolle. Aber es ist gut, verschiedene Konfessionen im Team zu haben, falls es zu Glaubensfragen kommt“, findet Neugebauer. „Die Festivalteilnehmer kommen aus aller Welt, da sind vermutlich auch viele Katholiken dabei. Aber nach dem persönlichen Glauben, einer Kirchenzugehörigkeit oder Konfession fragen wir nicht. Und was die Spiritualität angeht, sagen wir, alles kann, aber nichts muss.“

Foto: Lutz Neugebauer und Christine Halisch stehen auf dem Festivalgelände als Gesprächspartner zur Verfügung.

Foto: Das Wacken Open Air startet jedes Jahr mit der "metal-church", einem Gottesdienst und einem Konzert in der Wackener Dorfkirche. Pastorin Petra Judith Schneider ermöglicht dies seit 5 Jahren in ihrer Gemeinde. In diesem Jahr stand die Metal-Sängerin Doro Pesch mit ihrer Band vor dem Altar.

Bereits seit 2010 wird die Festivalseelsorge unter Leitung des Landesjugendpastors Tilman Lautzas in Wacken angeboten. 20 ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger, darunter Pastoren, Erzieher und Psychotherapeuten, bieten ihre Hilfe an, damit  niemand mit seinen Problemen alleine bleibt. Die Festivalseelsorge wird durch das Landesjugendpfarramt der Nordkirche organisiert.

Das Wacken Open Air Festival im Schleswig-Holsteinischen Wacken ist mit 75000 Besuchern das weltweit größte Heavy-Metal-Festival. Die Besucher kommen aus aller Welt. Seit Donnerstag spielen auf 8 Bühnen mehr als 170 Bands.

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