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Freiwilligendienst für Geflüchtete

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet zusätzliche Plätze an. Das neue Projekt beim Ökologischer Freiwilligendiensten Koppelsberg im Landesjugendpfarramt ermöglicht die Integration von jungen Geflüchteten.

Text von Anja Schmitt:

„Wir verstehen unser Projekt mit den Geflüchteten als Beitrag zum Weltaktionsprogramm Bildung für Nachhaltige Entwicklung der UNESCO“, sagt Birgitt Fitschen. Sie leitet die Ökologischen Freiwilligendienste Koppelsberg beim Landesjugendpfarramt in der Nordkirche. Ziel des Aktionsprogramms ist es, Bildung so zu gestalten, dass jeder Mensch das Wissen, die Fähigkeiten, Werte und Einstellungen erwerben kann, die zu einem gerechten, friedlichen und nachhaltigen gesellschaftlichen Zusammenleben beitragen zu können.

Es wurde für das neue Projekt eine Koordinations- und Betreuungsstelle eingerichtet. Durchgeführt wird das Projekt vom Landesjugendpfarramt der Nordkirche in Trägergemeinschaft mit dem Nationalpark Wattenmeer.

Neben den 150 bereits vom Land Schleswig-Holstein finanzierten Plätzen für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) können ab 1. August 2017 zehn junge Geflüchtete im Alter zwischen 18 und 26 Jahren ein Jahr Freiwilligendienst leisten. Sie lernen dabei praktischen Natur- und Landschaftsschutz sowie Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen kennen. Angebote im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung und globales Lernen vor Ort stehen ihnen offen.

Die Projektteilnehmenden unterstützen, wie die jungen Freiwilligen aus Deutschland, die Einsatzstellen in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen und erhalten somit Einblicke in verschiedene überwiegend „grüne Berufe“.

Begleitet werden die Geflüchteten durch geschulte fachlich Betreuende in ihrer Einsatzstelle und durch eine pädagogische Begleitung beim Projektträger. Und sie besuchen eigene spezielle Seminare.

In jeder Einsatzstelle wird immer ein Team aus einem Teilnehmenden aus Deutschland und einem Geflüchteten gebildet, so dass die etwa gleichaltrigen Freiwilligen auf Augenhöhe voneinander lernen und miteinander arbeiten können.

Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Gleichaltrigen fördern den Spracherwerb und verbessern die Chancen eines jungen Geflüchteten auf Integration.

Diese können dann ihrerseits Erfahrungen und Perspektiven aus ihren Heimatländern einbringen. Damit werden für alle Freiwilligen die größeren, globalen Zusammenhänge deutlich. Ob Fluchtursachen, Klimawandel oder Konsumverhalten, alle Beteiligten werden von den unterschiedlichen Sichtweisen profitieren.

Der FÖJ Träger im Jugendpfarramt ist Ansprechpartner für interessierte Geflüchtete und Multiplikatoren, die mit jungen Geflüchteten arbeiten. Sie alle können sich dort informieren und bewerben. Das Projekt wird vom Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein finanziert. Die konzeptionellen Vorarbeiten bis August werden durch die Umweltlotterie BINGO unterstützt.

Kontakt:
Ökologische Freiwilligendienste Koppelsberg
Christine Gantner
Projektmitarbeiterin/Pädagogische Betreuung FÖJ mit Geflüchteten
Koppelsberg 5
24306 Plön
gantner(at)Do not spamoeko-jahr.de
Tel.: 04522-507-187
http://www.oeko-jahr.de/

 

 


 

 

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